Pieter K.G. Welge, Ricardo Gummert, Ghalia El Boustami, Lutz Seifert (v.l.n.r.)

LDK in Hameln

Letzten Sonnabend trafen sich die niedersächsischen Grünen in Hameln, um über die Ergebnisse der Bundes- und Landtagswahl zu beraten. Auf Antrag der Wolfenbüttler Delegierten wird das Bundesverfassungsgerichtsurteil auch grünintern umgesetzt: neben „Mann“ und „Frau“ wird es jetzt auch das dritte Geschlecht bei den Grünen geben, das Transidente, Interidente, Trans-und Intersexuelle umfasst.

Die Wolfenbüttler Delegierten berichten von einer zwar sachlich manchmal kontroversen, doch insgesamt sehr harmonischen Landesdelegiertenkonferenz. Der ehemalige Landtagskandidat Pieter K G Welge beteiligte sich aktiv an der Diskussion: „Opposition ist Mist“, zitierte er Franz Müntefering, „aber als Grüner sehe ich den Mist als Lebensraum für wahnsinnig viele Kleintiere. Heißt das nicht, dass dieser Oppositionsmist uns Grünen den Freiraum gibt, kreativ zu sein ? Neues zu denken ? Weiter zu de ken, als eine GroKo das je kann ? Eine GroKo blockiert sich gegenseitig und verursacht Stillstand! Doch unser Land muss weiterkommen, nicht auf der Stelle treten! “

Die Koalitionsverweigerung der FDP halten die Grünen für eine unverständliche , wenn nicht gar demokratiefeindliche Haltung, die einer Parteienverdrossenheit Vorschub leiste, denn eine große Koalition verhindere im Landtag echt kontroverse Abstimmungen. Und: alle demokratischen Parteien sollten untereinander koalitonsfähig sein.

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